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News
| 01.01.2007 | |
Energetisch sanieren lohnt sich
| | AG Passivhaus informiert im Münchner Bauzentrum über neue Zuschussrichtlinien und energieeffizientes Bauen
München (jm). Neues Jahr, neue Förderung. Seit 1. Januar sind die Zuschussrichtlinien der KfW-Bank für die Sanierung von Altbauten noch attraktiver. Die AG Passivhaus informiert am Mittwoch, 24. Januar, um 17 Uhr im Münchner Bauzentrum über die neuen Bestimmungen. Zudem geben namhafte Experten einen Überblick über die neuen Trends beim energieeffizienten Bauen.
Energieeffizientes Bauen und Sanieren ist ein Muss für kluge Rechner. Angesichts ständig steigender Energiepreise für Öl, Gas und Holz hilft es, langfristig jede Menge Geld einzusparen. Die Voraussetzung: Es müssen Experten mit der Planung und Bauausführung beauftragt werden. Die AG Passivhaus, ein Zusammenschluss von sieben mittelständischen Firmen aus ganz Bayern, versteht sich als Kompetenzzentrum beim Bau von Passivhäusern und für nachhaltige Sanierungsmaßnahmen. „Es herrscht ein enormer Informationsbedarf“, hat Johannes Thullner, Geschäftsführer der Wilhelm-Heinrich GmbH in München, festgestellt.
Deshalb haben er und seine Partner von der AG Passivhaus die Experten Dieter Herz und Florian Lang als Referenten nach München eingeladen. Die beiden Ingenieure haben sich im süddeutschen Raum einen Namen als Fachleute für energieeffizientes Bauen gemacht. In ihrem Vortrag werden sich Herz und Lang unter anderem mit den Ansprüchen an zukunftsweisende Gebäudehüllen beschäftigen. Thema werden außerdem die Vorzüge von Komfort-Wohnraumlüftungsanlagen sein.
Und Herz und Lang werden den Zuhörern erklären, welche Fördermöglichkeiten es bei der Altbausanierung gibt. „Die Neuerungen decken sich mit der Philosophie der AG Passivhaus“, freut sich Johannes Thullner. Ab 1. Januar 2007 gibt es nämlich besondere Anreize für besonders hochwertige Sanierungsmaßnahmen, wie sie die AG Passivhaus und ihre Partner schon seit längerem propagieren.
Wer sein Haus vom Öl-Schluckspecht auf den Standard eines KfW-60 oder KfW-40-Haus (Energiesparhäuser 60 bzw. 40) bringt und damit den Energieverbrauch um den Faktor fünf bis zehn verringert, bekommt pro Wohneinheit bis zu 8750 Euro als Zuschuss geschenkt oder kann sich für ein zinsgünstiges Darlehen zur FINANZIERUNG der Maßnahme entscheiden. Damit setzt der Staat Anreize, Bestandsgebäude ab Baujahr 1994 weit über dem Standard von herkömmlichen Neubauten zu sanieren. „Wenn sanieren, dann richtig. Das war schon immer das Credo der AG Passivhaus“, erklärt Josef Ambros, einer der Gründerväter der AG Passivhaus. „Ansonsten steht in 15 oder 20 Jahren der nächste Umbau an“, fügt Johann Hohlneicher (Siegsdorf), ebenfalls Partner der AG Passivhaus aus Siegsdorf, hinzu. „Und das macht nun wirklich keinen Sinn - auch nicht in finanzieller Hinsicht.“
Wird der Heizölbedarf eines Hauses, das bislang 25 bis 30 Liter pro Quadratmeter und Jahr verbraucht hat, auf sechs (KfW-60-Standard) oder vier Liter (KfW-40-Standard) gesenkt, lassen sich in 30 Jahren mehrere 100000 Euro Heizkosten einsparen. Thullner: „Angesichts explodierender Preise für Gas und Öl lohnt es sich also auf jeden Fall, ein Haus richtig zu sanieren.“
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