Umweltschutz spielt im Fertigbau eine entscheidende Rolle. Durch den Einsatz von Holz nutzen die Hersteller die guten Verarbeitungseigenschaften, besonders aber die hervorragende Ökö-Bilanz dieses natürlichen und nachwachsenden Rohstoffes. Die Be- und Verarbeitung von Holz benötigt weniger Energie im Vergleich zu anderen Baustoffen.
Eine in den vergangenen Jahren ständig wachsende Zahl von neuen Holzbauten belegt zum einen die Fortführung einer ehemals langen und erfolgreichen Tradition, zeigt aber auch, daß diese Bauweise den Forderungen nach zeitgemäßem Wohnen und Arbeiten in idealer Weise gerecht wird. So belegen bei Architekturpreisen für Niedrigenergiegebäude Holzhäuser häufig die vorderen Ränge. Daran ist zu sehen, daß der Holzbau nicht nur wirtschaftlich konkurrenzfähig und ökologischen Fragestellungen gewachsen ist, sondern auch technisch wie gestalterisch anspruchsvolle Bauformen hervorbringt.
Kein konkurrierender Baustoff wird mit so wenig Energieeinsatz und so geringer Umweltbelastung erzeugt, verarbeitet und genutzt wie einheimisches Holz. Die Planung und Errichtung von Holzhäusern setzt kreative Kräfte für einen neuen Weg hin zu einer besseren Architektur frei, die den Bewohnern Schutz und Geborgenheit vermittelt und die sich als umweltverantwortlich erweist.