Risse im Fassadenputz sind nicht nur unschön, sondern können teuere Folgen für den Hausbesitzer haben. Wasser und Feuchtigkeit dringen in die Wand ein und führen auf lange Sicht zu großen Schäden an der Bausubstanz. Daher sollten die meist kälte- und witterungsbedingten Spuren möglichst schnell beseitigt werden.
Kleine Risse können ohne Probleme in Eigenleistung repariert werden. Als Füllmaterial für die entstandenen Spalten eignen sich spezielle Fassaden-Dichtmassen auf Acrylbasis. Sie sind temperaturbeständig von -20 Grad bis +80 Grad und haften auch auf feuchten, saugenden Untergründen.
Schritt 1: Erweitern Sie zunächst geringfügig den bestehenden Riss und entfernen Sie lose Reste. Trockene Untergründe sollten zusätzlich angefeuchtet werden.
Schritt 2: Im Anschluss drücken Sie die Dichtungsmasse mit einer Kartuschenpistole gleichmäßig in den zu füllenden Riss.
Schritt 3: Ziehen Sie anschließend die überschüssige Masse ab, glätten Sie das Ganze mit klarem Wasser und lassen Sie es trocknen.
Schritt 4: Bei Bedarf kann nun die Wand gestrichen werden.
Die verwendete Kartusche ist wieder verwertbar und kann nach Leerung neu befüllt werden.
Empfehlung:
Sollte die Feuchtigkeit schon zu sehr ins Mauerwerk eingedrungen sein und Sie benötigen Hilfe bei der
Trockenlegung, greifen Sie lieber zu einem Dienstleister zurück. Dieser beseitigt den Schaden nachhaltig und die Gefahr des Schimmelbefalls und des Energieverlustes wird ausgemerzt.